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Über mich
Chronologische Übersicht:
Jahrgang 1977 Wie ich zur Dorn-Methode am Menschen kam:
Zur Dorn-Methode kam ich durch meinen eigenen Leidensweg als Patient. Seit meinem 11. Lebensjahr litt ich selbst an einer immer wieder auftretenden Mischform aus Cluster-Kopfschmerzen und Migräne, die mit den Jahren an Intensität und Häufigkeit zunahm. Mit damaligen Schmerzmitteln waren die Schmerzen nicht kontrollierbar. Nach mehrjähriger medizinischer Abklärungsphase wurde der Auslöser dieses Problems gefunden: Es handelte sich um einen massiv blockierten 1. Halswirbel (C1, Atlas). Ich hatte dann das Glück, dass ich den Kontakt zu einem sehr kompetenten Chiropraktiker aufbauen konnte. Mit der Deblockierung des Atlas verschwanden instantan meine Beschwerden. Das ganze hatte nur einen Nachteil, sobald der Atlas wieder blockierte, begannen die Beschwerden aufs Neue. Dieses hatte zur Folge, dass ich über lange Zeit fast wöchentlich eine chiropraktische Behandlung der Halswirbelsäule bekam. Ich war also vollkommen davon abhängig, immer einen Spezialisten in meiner Reichweite zu haben.
Wie ich zur Dorn-Methode am Pferd kam:
Die Dorn-Methode für Pferde entwickelte sich erst nach der Dorn-Methode für
Menschen. Relativ früh stellte ich aber im Umgang mit Pferden bzw. beim Reiten fest, dass die meisten Pferde eine A-Symmetrische Körperhaltung haben, bzw. viele Pferde keine harmonischen Bewegungen ausführen können. Das Problem damals war aber, dass mein Umfeld die feinen Nuancen, die ich an Pferden sah, selber nicht sahen bzw. mir erklärten, dass wäre bei Pferden halt so oder es sei eben die „natürliche Schiefe des Pferdes“. Mein Auge aber war schon seit vielen Jahren durch die Betrachtung von Bewegungsmustern von Menschen und deren Dysbalancen in der Körperhaltung geschult, dass ich diese Argumente so nicht hinnehmen konnte, da ich mich zu diesem Zeitpunkt bereits seit
vielen Jahren mit der Dorn-Methode am Menschen beschäftigte. Was mir damals noch fehlte war die Kenntnis über die Anatomie von Pferden. Von da an versuchte ich meine visuellen Eindrücke, die ich von den Pferden aufnahm mit der Anatomie und der Biophysik des Bewegungsapparates des Pferdes, die ich mir zu Beginn selber angeeignet habe in Korrelation zu bringen. Das Resultat war eindeutig, dass es sich bei dem was ich sah nicht um physiologische Haltung- bzw. Bewegungsmuster handeln konnte. Ich versuchte mich dann etwas mehr in Richtung Osteopathie bei Pferden zu orientieren und belegte auch ein paar
Kurse zu diesem Thema. Schnell stellte ich aber auch hier fest, dass es in den meisten Fällen auf eine singuläre Symptomen-Therapie hinauslief, nicht aber die Gesamtstatik im Vordergrund stand. Desweiteren waren viele Therapie-Griffe an die Chiropraktik angelehnt, wo man mittels Thrust-Techniken (schnelle impulshafte Korrekturtechnik) die Gelenke deblockiert. |
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