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Der Ablauf einer Dorn-Behandlung am Pferd 1. Vorinformationen Damit Sie in Ruhe alle Informationen im Vorfeld zusammentragen können, finden Sie unter der Rubrik "Downloads" einen Anamnesebogen für Ihr Pferd zum Ausfüllen. Diese Informationen helfen mir einen Ersteindruck von Ihrem Pferd und seiner Geschichte zu bekommen. Sollten Röntgenbilder oder Berichte von Kliniken bzw. den behandelnden Tierärten vorliegen dann schicken sie auch diese mir vorher zu. In einem telefonischen Vorgespräch können ggf. noch weiter Fragen in Ruhe besprochen werden. Weiter unten sind die wichtigsten Informationsparameter übersichtlich zusammengestellt und mit einer kurzen Erklärung ergänzt, aus welchen Gründen die jeweiligen Informationen im Kontext des Bewegungsapparates wichtig sind. Durch diese Informationen lassen sich dann individuelle Abweichungen von der physiologischen „Norm“ des Bewegungsapparates - welcher vor der Therapie genauestens untersucht wird - besser qualifizieren und quantifizieren.
Der Termin vor Ort gliedert sich in zwei Teil-Bereiche: Einen diagnostischen und einen therapeutischen Anteil. Je nach Komplexität des Beschwerdebildes variiert der zeitliche Aufwand des diagnostischen Anteils zwischen 30 – 60 min. Diese ausführliche Untersuchung des Bewegungsapparates umfasst hierbei sowohl die statischen als auch dynamischen Aspekte sowie gezielte Funktionstests.
Einen guten Überblick über den eigentlichen Therapieablauf bietet das Video vom Dornkongress, welches Sie sich auf den Seiten: Dorn-Therapie am Pferd ansehen können. Je nach Komplexität des Beschwerdebildes dauert eine Therapie gute zwei Stunden. Zusammenfassend sind die wichtigsten Eigenschaften der Dorn-Therapie die folgenden:
4. Wie es dem Pferd nach der Therapie geht Generell kann man davon ausgehen, dass Pferde nach einer Therapie ca. 1-5 Tage einen Muskelkater haben. Dies liegt einfach daran, dass durch die statische Umstellung ganz andere Muskelgruppen verwendet werden bzw. diese anders eingesetzt werden. Häufig ist das Gangbild in den ersten Tagen nach der Therapie etwas „eirig“. Der Köper muss sich einfach erst einmal an die neuen Gegebenheiten anpassen. Jeder der schon einmal eine Dorn-Therapie an sich selbst erfahren hat, kennt dieses Gefühl: Man war jahrelang schief, der Körper hat sich aber daran gewöhnt. Nach der Therapie ist der Körper zwar gerader aber es dauert bis der Kopf die neue Lage im Raum nicht mehr als merkwürdig empfindet. Des Weiteren kann es zu einer deutlichen Veränderung des Exterieurs kommen, grundsätzlich sollte aber der Eindruck eines lockeren und entspannten Pferdes vorhanden sein. Alle sonstigen Abweichungen von der oben beschriebenen Symptomatik bedürfen einer Rücksprache mit mir. 5. Was Sie mit dem Pferd nach der Therapie machen können Das wichtigste ist generell Bewegung! Das Beste ist, Sie gehen die ersten drei Tage nach der Therapie mit Ihrem Pferd so viel es geht spazieren. Somit hat Ihr Pferd genügend Zeit sich auf die neuen Bewegungsabläufe einzustellen und die Muskeln und Gelenke werden ohne Belastung bewegt. Nach ca. 5 Tagen können Sie wieder leicht mit Ihrem normalen Reitprogramm beginnen, aber bitte ganz ganz langsam steigern. Reiten Sie die ersten male mit langen Zügeln und gewöhnen Sie sich an die neue Situation. Sie werden selbst am Besten merken wie sich Ihr Pferd bewegt. Stellen Sie Ihr Reitprogramm einfach auf die Situation Ihres Pferdes ein. Manche Pferde brauchen länger andere sind in Ihrer Anpassungsphase schneller. In der Regel ist eine Folgetherapie nach ca. 4 Wochen zu empfehlen um die Strukturveränderungen zu festigen bzw. um kleine Blockaden, die sich wieder eingestellt haben nochmals zu therapieren. In schwierigen und chronischen Fällen können unter Umständen auch mehrere Therapien notwendig sein. Das kann ich Ihnen aber bereits am ersten Termin nach der Befundserhebung mitteilen. Sollten vor, während oder nach der Therapie Fragen auftreten so ist es natürlich selbstverständlich, dass Sie diese jeder Zeit telefonisch mit mir klären können. Als Prävention empfehle ich ca. 3 Behandlungen pro Jahr, damit die Körperstatik erhalten bleibt und Sie auch in Zukunft viel Freunde am Reiten haben. Diese Empfehlung gilt auch für Sie als Reiter selbst. |
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